Werbebudget-Rechner: Klicks, Kosten und Anfragen berechnen

Mit dem Werbebudget-Rechner siehst Du in einer Minute, wie viele Klicks, Anfragen und Aufträge ein Monatsbudget bei Deinem Klickpreis ergibt und was Dich eine Anfrage kostet. Umgekehrt rechnet er aus, wie viel Budget Du für eine Zielzahl an Anfragen brauchst. Er arbeitet nur mit Deinen Eingaben.

Kurz zusammengefasst

  • Klicks = Budget ÷ Klickpreis (CPC), Anfragen = Klicks × Conversion-Rate.
  • Die wichtigste Zahl für kleine Unternehmen sind die Kosten pro Anfrage (CPA) und pro Auftrag.
  • Realistische Klickpreise liefert der kostenlose Keyword-Planer von Google Ads, eigene Erfahrungswerte sind noch besser.
  • Google Ads darf an einzelnen Tagen bis zum Doppelten des Tagesbudgets ausgeben, im Monat höchstens das 30,4-Fache.
Taschenrechner, Euroscheine, Münzen und Kaffeetasse auf einem Holztisch
Ein Werbebudget lässt sich mit wenigen Zahlen durchrechnen. Foto: Bru-nO / Pixabay

Rechner: Was bringt mein Werbebudget?

Die vorausgefüllten Zahlen sind Beispielwerte. Ersetze sie durch Deine eigenen, zum Beispiel aus dem Keyword-Planer von Google Ads oder aus früheren Kampagnen.

1. Was bringt mein Budget?
Klicks pro Monat–
Anfragen oder Käufe (Conversions)–
Kosten pro Anfrage (CPA)–
Aufträge–
Kosten pro Auftrag–
Umsatz–
ROAS (Umsatz je Euro Werbung)–
Durchschnittliches Tagesbudget (Monat ÷ 30,4)–
2. Wie viel Budget brauche ich für mein Ziel?
Nötige Klicks–
Nötiges Monatsbudget–

Rechenweg: Klicks = Budget ÷ CPC · Conversions = Klicks × Conversion-Rate · CPA = Budget ÷ Conversions · ROAS = Umsatz ÷ Budget · Budget für ein Ziel = Ziel-Conversions ÷ Conversion-Rate × CPC. Das Ergebnis ist eine Modellrechnung, keine Prognose: Klickpreise schwanken in der Auktion, und Google Ads kann an einzelnen Tagen bis zum Doppelten des Tagesbudgets ausgeben.

Wie rechnet der Werbebudget-Rechner?

Der Rechner folgt der Logik, nach der Suchmaschinen- und Social-Media-Werbung meist abgerechnet wird: Du zahlst pro Klick, und ein Teil der Klicks wird zur Anfrage oder zum Kauf. Aus diesen zwei Zahlen und Deinem Budget ergeben sich alle weiteren Werte.

Begriff Bedeutung Formel im Rechner
CPC (Cost per Click) Was ein Klick auf die Anzeige im Schnitt kostet Eingabe
Conversion-Rate Anteil der Klicks, die zu einer Anfrage, einem Anruf oder Kauf führen Eingabe in Prozent
Conversions Anfragen oder Käufe pro Monat Klicks × Conversion-Rate
CPA (Cost per Acquisition) Werbekosten pro Anfrage oder Kauf Budget ÷ Conversions
Kosten pro Auftrag Werbekosten pro tatsächlich gewonnenem Auftrag Budget ÷ Aufträge
ROAS (Return on Ad Spend) Umsatz pro Euro Werbebudget Umsatz ÷ Budget

Mit den vorausgefüllten Beispielwerten sieht das so aus: 500 € Monatsbudget bei 1,50 € pro Klick ergeben rund 333 Klicks. Fragen davon 3 % an, sind das 10 Anfragen, also 50 € pro Anfrage. Wird jede dritte Anfrage zum Auftrag mit 400 € Umsatz, stehen 3 Aufträge und 1.200 € Umsatz gegen 500 € Werbung, ein ROAS von 2,4. Das ist ein Rechenbeispiel, keine Aussage darüber, was in Deiner Branche üblich ist.

Woher bekomme ich realistische Klickpreise?

Die verlässlichste Quelle sind Deine eigenen Zahlen aus früheren Kampagnen. Ohne eigene Daten hilft der Keyword-Planer in Google Ads: Er ist kostenlos und liefert laut Google Gebotsschätzungen für die Suchbegriffe, die Du bewerben willst.

Der tatsächliche Klickpreis entsteht in einer Auktion. Laut der Google-Ads-Hilfe zum tatsächlichen CPC zahlst Du oft weniger als Dein maximales Gebot, nämlich höchstens den Betrag, den Du brauchst, um den Werbetreibenden direkt hinter Dir zu schlagen. Wie stark die Preise zwischen Branchen schwanken, zeigt unsere Auswertung in Was kostet Google Ads? Klickpreise, Budget und Rechenbeispiele.

Münzstapel mit kleinen Pflanzen, die von links nach rechts größer werden
Ob ein Budget wächst oder verpufft, zeigt erst die Rechnung pro Anfrage. Foto: nattanan23 / Pixabay

Woher kommt die Conversion-Rate?

Die Conversion-Rate hängt stark von Deiner Website, Deinem Angebot und der Suchabsicht ab. Am besten misst Du sie selbst: Teile die Anfragen eines Monats durch die Besuche, die über Anzeigen kamen. Dafür muss das Conversion-Tracking eingerichtet sein, und je nach Umsetzung brauchst Du die Einwilligung der Besucher (Cookie-Banner).

Solange Du keine eigenen Werte hast, rechne mit zwei Szenarien: einem vorsichtigen und einem zuversichtlichen Wert. Liegt Dein Ergebnis schon im vorsichtigen Szenario im grünen Bereich, ist das Budget gut begründet. Kippt es erst im zuversichtlichen Szenario ins Plus, solltest Du klein anfangen und nach vier bis sechs Wochen mit echten Zahlen nachrechnen.

Wie verteilt Google Ads ein Monatsbudget?

In Google Ads stellst Du ein durchschnittliches Tagesbudget ein, kein Monatsbudget. Laut Google-Ads-Hilfe kann eine Kampagne an einem Tag bis zum Doppelten dieses Tagesbudgets ausgeben, über den Monat aber nicht mehr als das 30,4-Fache. Deshalb zeigt der Rechner das Tagesbudget als Monatsbudget ÷ 30,4.

Gut zu wissen: Der Faktor 30,4 ist die durchschnittliche Zahl der Tage pro Monat (365 ÷ 12). Wer 500 € im Monat ausgeben will, stellt also rund 16,45 € als Tagesbudget ein.

Hand hält eine Bankkarte vor einem Laptop
Werbeplattformen buchen die Kosten vom hinterlegten Zahlungsmittel ab. Foto: rupixen / Pixabay

Was sagen CPA und ROAS über meine Werbung?

Der CPA zeigt, ob sich eine Anfrage rechnet: Er sollte deutlich unter dem Deckungsbeitrag liegen, den ein Auftrag im Schnitt bringt. Der ROAS setzt Umsatz und Werbekosten ins Verhältnis, sagt aber nichts über Deine übrigen Kosten. Ein ROAS von 2 bedeutet 2 € Umsatz pro Euro Werbung, nicht 2 € Gewinn.

Für Handwerksbetriebe, Praxen und Dienstleister ist meist die Zahl „Kosten pro Auftrag“ am aussagekräftigsten, weil nicht jede Anfrage zum Auftrag wird. Für Onlineshops passt der ROAS besser, weil jeder Kauf direkt Umsatz bringt.

Wichtiger Hinweis: Der Rechner liefert eine Modellrechnung, keine Prognose. Klickpreise ändern sich mit Wettbewerb, Uhrzeit und Region, und Conversion-Raten schwanken von Monat zu Monat. Stand der Angaben zu Google Ads: 31.10.2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rechne mit Deinen eigenen Klickpreisen und Conversion-Raten, nicht mit Durchschnittswerten aus dem Netz.
  • Entscheidend ist, was eine Anfrage und ein Auftrag kosten.
  • Plane zwei Szenarien und starte im Zweifel mit einem kleinen Budget.
  • Für Google Ads: Tagesbudget = Monatsbudget ÷ 30,4.

Häufige Fragen zum Werbebudget

Wie viel Budget brauche ich mindestens für Google Ads?

Rechne vom Ziel aus: gewünschte Anfragen ÷ Conversion-Rate × Klickpreis. Bei 10 Anfragen, 3 % Conversion-Rate und 1,50 € pro Klick sind das rund 500 € im Monat. Mit deutlich weniger Budget bekommst Du oft zu wenige Klicks, um überhaupt etwas zu lernen.

Was ist ein guter CPA?

Einen allgemein guten Wert gibt es nicht. Ein CPA ist dann gut, wenn die Anfrage im Schnitt mehr Deckungsbeitrag bringt, als sie kostet. Dafür brauchst Du Deine Abschlussquote und Deinen durchschnittlichen Auftragswert.

Gilt der Rechner auch für Facebook, Instagram oder LinkedIn?

Ja, solange Du pro Klick rechnest. Wird nach Einblendungen abgerechnet (CPM), rechne den Klickpreis vorher aus: Kosten pro 1.000 Einblendungen ÷ (1.000 × Klickrate).

Speichert der Rechner meine Eingaben?

Nein. Die Rechnung läuft nur in Deinem Browser, es wird nichts übertragen oder gespeichert.

Weiterlesen

Quellen